Bitte den eindeutigen, festgelegten Arbeitstitel verwenden (keine Fantasienamen), damit die Persona
zuordenbar bleibt.
Bitte Persona-Name ausfüllen.
Durchschnittliches Alter der Persona, nicht das Alter einzelner realer Personen.
Hauptkontext, in dem die Persona beruflich handelt.
Offizielle Rolle oder Funktion der Persona innerhalb des gewählten Tätigkeitsfeldes.
1. Persona-Kern
Kernbotschaft der Persona in ein bis zwei Sätzen: Haltung, Selbstverständnis und das, wofür sie fachlich
und
persönlich steht.
Oder Statement auswählen (optional). Wenn Freitext ausgefüllt ist, hat dieser
Vorrang.
2. Arbeitskontext & Entscheidungsrealität
Beschreibt wie und unter welchen strukturellen Bedingungen die Persona arbeitet. Fokus auf
Arbeitsrealität, Entscheidungslogik und Alltagszwänge – unabhängig vom fachlichen Feld oder der formalen
Position.
Beschreibt, auf welcher Ebene Entscheidungen primär wirksam werden und Verantwortung getragen wird. Es
geht nicht um formale Hierarchie, sondern um die Reichweite, Verbindlichkeit und Konsequenzen von
Entscheidungen. Je höher die Ebene, desto indirekter der Einfluss auf den Einzelfall, aber desto größer
die strukturelle und systemische Wirkung. Relevant ist die Ebene, auf der die Persona typischerweise
urteilt, priorisiert oder Rahmen setzt.
3. Beziehung zur Evidenzbasierten Medizin
Bezeichnet die normative und epistemische Haltung der Persona gegenüber evidenzbasierter Medizin. Gemeint
ist, ob EbM primär befürwortet, pragmatisch adaptiert, kritisch hinterfragt oder strategisch eingesetzt
wird und wie sie im Spannungsfeld von Expertise, Erfahrung, Kontext und Interessen gewichtet wird.
Erfasst die dominanten inneren Antriebskräfte, die das Handeln der Persona in Bezug auf EbM leiten.
Gemeint sind leitende Interessen, nicht konkrete Ziele oder Argumente.
Beschreibt, welchen konkreten Mehrwert die Persona aus der EbM-Netzwerkmitgliedschaft erwartet und welche
Ergebnisse damit mittel- bis langfristig erreicht werden sollen.
4. Barrieren & Nutzungshindernisse
Erfasst strukturelle, zeitliche, motivational-affektive und organisationale Faktoren, die die aktive
Beteiligung von Mitgliedern am EBM-Netzwerk hemmen, unabhängig von inhaltlicher Kompetenz oder digitaler
Zugänglichkeit.
Erfasst Verständnisschwierigkeiten, Überforderungsphänomene und Probleme der Wissensintegration im Umgang
mit evidenzbasierter Praxis, insbesondere bei Methodik, Terminologie, Bewertung von Evidenz und Transfer
in den klinischen Alltag.
Beschreibt Hindernisse, die durch Formate, Medien, technische Umsetzung oder Nutzerführung entstehen.
Gemeint sind Aspekte der Zugänglichkeit, Bedienbarkeit und Integration digitaler Angebote in den
Arbeitsalltag der Persona.
5. Arbeits- & Kommunikationsstil
Erfasst, ob die Persona Informationen primär konsumiert und nutzt oder ob sie sich aktiv an Diskussionen,
Rückmeldungen, Weiterentwicklungen und der gemeinsamen Wissensproduktion beteiligt.
Passiver KonsumentAktiver Mitgestalter
Beschreibt die bevorzugte Art des Vorgehens: von intuitiv-situativ, offen explorierend und
erfahrungsgeleitet bis hin zu planvoll, strukturiert und konsequent methodisch orientiert.
Intuitiv / explorativStrukturiert / systematisch
Erfasst, wie sicher und selbstverständlich die Persona digitale Werkzeuge, Plattformen und
Kommunikationskanäle nutzt – von zurückhaltend und unterstützungsbedürftig bis zu routiniert, effizient
und souverän.
UnsicherSehr versiert
Beschreibt die Tiefe der methodischen EbM-Kenntnisse: von grundlegender Nutzung vorgegebener Evidenz bis
zur eigenständigen kritischen Bewertung, Interpretation und Einordnung wissenschaftlicher Studien und
Synthesen.
GrundlagenMethodisch sehr erfahren
6. Digitales Verhalten & Content
Wann und aus welchem Anlass nutzt die Persona digitale EbM-Angebote? Entscheidend ist der typische
Nutzungskontext, nicht das zugrunde liegende Motiv.
Beschreibt, über welche Geräte die Persona überwiegend auf EbM-Inhalte zugreift und wie tiefgehend die
Nutzung typischerweise ist.
Über welche Kanäle erreicht die Persona EbM-Inhalte am zuverlässigsten und nutzt sie aktiv.
Erfasst, wie sicher und selbstverständlich die Persona digitale Werkzeuge, Plattformen und
Kommunikationskanäle nutzt – von zurückhaltend und unterstützungsbedürftig bis zu routiniert, effizient
und souverän.
Beschreibt, in welcher Form und Aufbereitung die Persona evidenzbasierte Inhalte bevorzugt rezipiert –
unabhängig vom Kanal. Fokus liegt auf Tiefe, Darstellungsform und kognitiver Zugänglichkeit.
8. Netzwerk & Einbindung
Beschreibt, wie lange die Persona bereits mit dem EbM-Netzwerk verbunden ist und in welchem zeitlichen
Kontext Erfahrungen, Erwartungen und Bindung entstanden sind.
Beschreibt, welche funktionale Rolle die Persona im Netzwerk einnimmt – von überwiegend rezipierend bis
aktiv gestaltend – unabhängig von formaler Position außerhalb des Netzwerks.
Beschreibt die aktuelle Bereitschaft der Persona, Zeit, Expertise oder Verantwortung in
Netzwerkaktivitäten einzubringen, unter Berücksichtigung realer Ressourcen und Prioritäten.
Beschreibt, welche konkreten Faktoren und Maßnahmen geeignet sind, um die Persona gezielt zur aktiven
Beteiligung im EbM-Netzwerk zu motivieren. Gemeint sind Hebel, die Motivation in tatsächliches Engagement
überführen, indem sie Aufwand, Nutzen, Relevanz und Wirkung aus Sicht der Persona klar adressieren.